… alles begann mit der Nacht der Lichter bei der Fahrt der JUGENDKIRCHE UCKERMARK zum diesjährigen Kirchentag nach Hamburg

… und was wir sonst noch so erlebt haben, berichten Euch Johanna und Ulrike:

Hamburg – 25°C im Mai. Ungewöhnlich für die doch sonst so verregnete Hansestadt. 5 Tage Kirchentag in Hamburg – 116´000 Dauerbesucher, ganz viel Freude und Musik, das beschreibt unser Erlebtes ein wenig. Am 01.05. machten wir uns morgens auf den Weg zusammen in die norddeutsche Stadt zu fahren. Wir, das waren 11 Jugendliche, 7 Erwachsene und 3 Kinder, größtenteils aus der Uckermark. Nachdem wir abends in unser Quartier – eine Grundschule in Poppenbüttel – angekommen waren, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt Hamburgs, zum Abend der Begegnung. Es gab zahlreiche Stände, aber auch viele Straßenkünstler. Mehr als 300´000 Menschen waren an diesem Abend in den Straßen der Innenstadt unterwegs. Ein wunderschöner Abschluss dieses Abends war das Lichtermeer, bei dem 150´000 Kerzen angezündet und ein Segen gesprochen wurde. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „ Der Mond ist aufgegangen“ machten sich alle wieder auf den Weg in ihre Unterkünfte. Die nächsten Tage vergingen wie im Flug, wir zogen meist in kleinen Gruppen los und hatten somit ganz unterschiedliche Highlights, aber ich kann sicher im Namen aller sprechen, wenn ich sage, dass es ein sehr gutes Programmangebot gab und für jeden etwas dabei war. Kirche ist eben nicht alt – sondern jung! Abends hatten wir als Gruppe immer einen gemeinsamen Programmpunkt, Donnerstagabend waren wir bei einem Taizé-Gottesdienst und am Freitagabend beim großen Wise Guys Konzert. Dort trafen sich ca. 75´000 Menschen um zu tanzen, zu lachen und vor allem – mitzusingen! Es hat riesigen Spaß gemacht und wir hatten große Freude. Als nach dem Konzert eine der vier S- oder U-Bahn angepeilt wurde, sahen wir sofort, dass wir nicht so schnell nach Hause kommen würden. Zusammen mit ca.1000 weiteren Kirchentagsbesuchern warteten wir also auf unsere S-Bahn. Irgendjemand stimmte das bekannte Kirchenlied „ Lauda to si“ an und immer mehr vielen mit ein. Plötzlich sangen, trotz Textprobleme, alle mit und somit wurde dieser Moment einer der eindrücklichsten für mich. Es gab kein Gedrängel oder Geschubse, keine Hektik. Einfach nur selig miteinander singen, bis die S-Bahn kam. Ja, die Zeit bis zum Abschlussgottesdienst am Sonntagvormittag verflog viel zu schnell. Dort feierten wir alle nochmal Abendmahl und nach dem Segenslied „Mögen sich die Wege…“ ging es für uns auch schon wieder auf die Heimreise – Endstation Uckermark. Man kann sagen, durch die tollen Erlebnisse, die geniale Gruppe, die neuen Begegnungen und die klasse Atmosphäre ist der Kirchentag ein ganz großes Highlight für alle geworden, der uns alle mit einem Schlafdefizit zurückgelassen hat.

Ulrike Zepke, Johanna Baumunk

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