Rückblick Schwedenrüstzeit 2014 nach Uskavi …

Von Florian Pataki

… wussten Sie, dass man auf einer langen Autofahrt immer eine Gabel dabei haben sollte? Oder dass es eine Kunst ist, in einem Kleinbus ein Fenster zu öffnen? Und dass diese Dinge zu den lustigsten Sachen unserer Sommer – Rüstzeit wurden? Vor unserer Schwedenfahrt hätte ich das auch nicht für möglich gehalten. Vom 11. bis zum 21. Juli 2014 verbrachten 26 Jugendliche und fünf Erwachsene die ersten Tage der Sommerferien in Uskavi. Zum ersten Mal fuhr nicht eine einzelne Junge Gemeinde nach Schweden, sondern eine Gruppe Jugendlicher, bunt aus dem Kirchenkreis Uckermark zusammengewürfelt. Gemeinsam mit unserem Leitungsteam trafen wir uns am Abend des 11. Juli in Gramzow und wurden in vier Gruppen eingeteilt. Wenig später ging die große Reise auch schon los. Bereits diese Hinfahrt wurde zu einem der Höhepunkte, zumal wir die Nacht auf der Fähre, die uns sicher von Rostock nach Trelleborg transportierte, verbrachten. Der nächste Tag war geprägt von einer langen Autofahrt auf schwedischem Festland, somit von einer idyllischen Landschaft und natürlich – nach einer aufregenden Nacht – von viel Schlaf. Gegen 17 Uhr erreichten wir dann unser Ziel: den Zeltplatz Uskavi. Unsere folgenden zehn Tage waren sehr abwechslungsreich: Wir durften einen schwedischen Gottesdienst miterleben, uns bei einem Ausflug in die nächstgrößere Stadt Örebro die Zeit in IKEA vertreiben, beim „Bergfest“ gegen andere Teams im Völkerball und einem Parcours antreten und an einem „Outdoortag“ zu sogenannten Schutzhütten wandern bzw. Kanu fahren, wo wir dann einmal ein Leben in der freien Natur ausprobierten. Ein Highlight war aber vor allem die Exkursion nach Stockholm. Dort bekamen wir die Möglichkeit, selbstständig die sehr schön angelegte Altstadt zu erkunden, einige Souvenirs zu kaufen und vor den Einwohnern und Touristen von Schwedens Hauptstadt einen Flashmob vorzuführen. Am Abend fielen wir ganz schön erschöpft ins Bett … Das Thema unserer Rüstzeit hieß übrigens „Cross Over“. Auch die Gestaltung dieser Materie kam nicht zu kurz: Wir sprachen über verschiedene Arten von Kreuzen, bastelten und zeichneten selbst welche, suchten Bibelstellen zur Thematik „Kreuz“ heraus und schauten abschließend einen passenden Film. Natürlich hatten wir auch oft Freizeit. Und selbst den ärgsten Stubenhockern wurde es auch in diesen Zeiträumen dank Fußball, Minigolf, Volleyball und See, der bei nahezu immer bestem Wetter zum Baden einlud, nicht langweilig. Hinter uns liegen zehn wunderschöne Tage, für manch einen vielleicht die schönsten seiner Ferien. Ein herzliches Dankeschön geht deshalb an alle Mithelfer, sowohl an die Teilnehmer, die immer zauberhaftes Essen kochten, sorgfältig Andachten vorbereiteten und Tagebücher schrieben, als auch an unser Leitungsteam, bestehend aus Solveig Herrmann, Dorina Heß, Jeanette Schulz und Lukas Rausch, die uns in den Bussen über die lange und anstrengende Fahrt sicher hin und zurück brachten. Vor allem jedoch gilt unser Dank dem Initiator der ganzen Rüstzeit, der viel Verantwortung auf sich nahm: Kreisjugendpfarrer Falko Becker.

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